Am Sonntag, den 9. März, geriet ein 46-jähriger Serbe am Grenzübergang Lindau-Ziegelhaus in die Fänge der Bundespolizei. Der Mann wurde am Steuer seines Fahrzeugs mit einem gefälschten Führerschein erwischt und wies zudem einen Reisepass vor, der erst im Januar ausgestellt wurde. Die Beamten durchschauten die Täuschung schnell: Der Führerschein war unecht, und der Serbe hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Die Konsequenzen folgten auf dem Fuße: Er erhielt Anzeigen wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise.

Die Bundespolizei setzte eine Sicherheitsleistung von 600 Euro für die Rückführung an und verhängte ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik. Am Montagmittag nahm der Serbe dann den Rückflug von Memmingen nach Belgrad. Sein Auto wurde später von seinem Vater aus Vorarlberg abgeholt.