Joshua Kimmich hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Der 30-jährige Mittelfeldspieler wird voraussichtlich bald zum neuen Kapitän der Mannschaft ernannt. Sein neues Gehalt beträgt stolze 20 Millionen Euro pro Jahr. Diese Entscheidung kam nach langen Verhandlungen und zeigt Kimmichs Beliebtheit und Wichtigkeit innerhalb der Vereinsstruktur.
TV-Experte und ehemaliger Bayern-Spieler Didi Hamann hat sich jedoch kritisch zur Länge des neuen Vertrags geäußert. Hamann bezeichnet die vierjährige Laufzeit als lang und schlägt stattdessen vor, einen Vertrag über drei Jahre mit einer Option auf ein weiteres Jahr zu erwägen. Trotz seiner Bedenken lobt er Kimmichs Verhandlungsgeschick, da Spieler nur selten selbst an diesen Gesprächen teilnehmen. Hamann erkennt Kimmichs herausragende Leistungen an und hebt seine zentrale Rolle im Mittelfeld hervor.
Kritik an der Vertragslaufzeit
Hamanns Bedenken stehen im Kontext von Kimmichs bisherigem Werdegang beim FC Bayern. Er ist der nächste Spieler, der nach Manuel Neuer, Jamal Musiala und Alphonso Davies seinen Vertrag verlängert hat. Hamann hebt hervor, dass diese Vertragsverlängerung nicht nur eine Bestätigung für Kimmichs Leistungen ist, sondern auch für die wachsende Verantwortung, die er innerhalb des Teams übernehmen wird.
Kimmich selbst betont, dass er beim FC Bayern das beste Umfeld für seine sportlichen Ziele sieht und sich dort sehr wohlfühlt. Diese Aussagen verdeutlichen die Verbundenheit des Spielers mit dem Verein und seine Ambitionen, weiterhin Erfolge zu feiern.
In der Fußballwelt, in der Verträge oft über die langfristige Planung eines Vereins entscheiden können, bleibt abzuwarten, wie sich diese Entscheidung auf die kommende Saison auswirken wird. Die kritischen Stimmen, wie die von Hamann, werfen die Frage auf, ob Kimmichs neue Vertragslaufzeit für alle Beteiligten die beste Wahl ist.
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