Leon Goretzka, der nach 16 Monaten Abwesenheit wieder im DFB-Kader steht, sorgt für Diskussionen in der deutschen Fußballlandschaft. Lothar Matthäus, der Rekordnationalspieler, empfiehlt, Goretzka im bevorstehenden Nations-League-Viertelfinale gegen Italien in die Startelf zu berufen. Matthäus äußert zudem sein Unverständnis über Goretzkas aktuelle Situation bei Bayern München, wo er nicht regelmäßig zum Einsatz kommt. „Er hat die Qualität, die Einstellung und den Charakter, die wir brauchen“, betont Matthäus.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Goretzka bereits zurück in die Nationalmannschaft geholt, was als positives Zeichen gewertet wird.
Das mit Spannung erwartete Viertelfinal-Hinspiel findet am Donnerstag um 20:45 Uhr in Mailand statt, gefolgt vom Rückspiel am Sonntag in Dortmund. Der Sieger dieser Begegnung zieht ins Final Four des UEFA-Wettbewerbs im Juni ein. In den Augen von Matthäus ist Goretzka ein besonders verlässlicher Spieler, insbesondere auf der Position der Doppel-Sechs, und könnte somit eine Schlüsselrolle im Team übernehmen.
Torwartfrage und Kaderanalyse
Matthäus hat auch eine klare Meinung zur Torwartposition im DFB-Team. Er sieht Alexander Nübel als die bevorzugte Nummer eins. Stefan Ortega hingegen wird keine Chancen auf einen Platz im Tor zugeschrieben, da er bei Manchester City wenig Spielzeit erhält. Der erfahrene Oliver Baumann hat nach einer langen Verletzungspause noch nicht den nötigen Rhythmus gefunden. Matthäus hebt zudem Robin Zentner hervor, der bei Mainz eine herausragende Saison spielt und eine Einladung zur Nationalmannschaft verdient hätte.
Die deutsche Nationalmannschaft konnte im ersten Gruppenspiel der Heim-EM 2024 Schottland mit 5:1 besiegen. Dabei antizipierte Matthäus eine starke Leistung des Teams und vergab in seiner Sky-Kolumne eine Note 1 für den Auftritt. Die Tore erzielten „Wunderkind“ Jamal Musiala und der talentierte Florian Wirtz, die beide eine vielversprechende Zukunft im internationalen Fußball haben. Bei der EM trat die Mannschaft unter der Leitung von Nagelsmann auf und zeigte durch die frühe Führung von 3:0 zur Halbzeit eine dominante Spielweise.
Ein Blick zurück und nach vorn
„Auftaktsiege bringen Selbstvertrauen und eine positive Stimmung“, betont Matthäus, der die Bedeutung von Erfolgen in den ersten Spielen unterstreicht. Dabei gibt es jedoch auch kritische Stimmen, wie zuletzt hinsichtlich des Einsatzes von Kapitän Ilkay Gündogan, der bei den letzten Spielen durchspielen musste, während andere Spieler im breiten Kader hätten eingesetzt werden können. Leroy Sané, der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, konnte keinen entscheidenden Einfluss nehmen, gleichwohl sieht Matthäus in ihm weiterhin einen wichtigen Akteur für die EM.
Mit einem Marktwert von über 700 Millionen Euro zählt das deutsche Nationalteam zu den wertvollsten Teams weltweit und ist aktuell in der FIFA-Rangliste auf Rang zehn. Nach einem Rückblick auf die Heim-EM 2024, in welcher gegen Spanien im Viertelfinale eine bittere Niederlage nach Verlängerung hinzunehmen war, bleibt die Hoffnung auf positive Ergebnisse und eine neue Begeisterung bei den Fans für 2025. Die nächste große Herausforderung steht mit der WM 2026 an, für die eine neue Erfolgsgeneration heranreifen soll.
So stellt sich die deutsche Mannschaft in der Vorbereitungsphase der Länderspiele 2025, die am 20. März beginnen. Der Gegner im Nations-League-Viertelfinale ist Italien, und das gesamte Team wird die Möglichkeit haben, sich erneut zu beweisen.
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