Die Vierschanzentournee 2024/25 nähert sich ihrem spannenden Ende mit dem heutigen Dreikönigsspringen in Bischofshofen. Der Wettkampf beginnt um 16:30 Uhr mit dem ersten Durchgang, gefolgt vom Finale um 17:30 Uhr. Die Gesamtwertung ist dramatisch eng: Stefan Kraft führt mit einem Vorsprung von nur 33 cm vor Jan Hörl, während dieser 39 cm vor Daniel Tschofenig liegt. Alle drei Athleten haben bereits beeindruckende Sprünge von über 800 Metern absolviert.

Stefan Kraft, der die Vierschanzentournee bereits einmal im Jahr 2015 für sich entscheiden konnte, zeigte sein Können auch in der Qualifikation am Sonntag, wo er den ersten Platz belegte und von Hörl sowie Tschofenig gefolgt wurde. Im Gegensatz dazu haben die deutschen Skispringer in dieser Tournee noch keinen Podestplatz erreichen können, was die gemischten Gefühle der deutschen Fans verstärkt.

Komplexer Wettbewerb

Das Format des ersten Durchgangs in Bischofshofen wird im K.o.-Modus ausgetragen. Insgesamt werden 25 Zweikämpfe ausgetragen, die über das Weiterkommen in das Finale entscheiden. Zudem ziehen auch die fünf punktbesten Verlierer der Zweikämpfe ins Finale der besten 30 ein. Das steigert die Spannung während des Wettkampfs erheblich und gibt den Springern die Chance, sich trotz einer Niederlage gegen einen anderen Athleten durchzusetzen.

Zurückblickend auf die bisherigen Wettkämpfe der Tournee gab es einige beeindruckende Leistungen. Pius Paschke war beim Springen in Innsbruck der beste deutsche Springer und belegte mit Platz 8 einen der ersten Top-Ten-Plätze. Den gesamten Zeitplan für die aktuelle Auflage der Vierschanzentournee, der mit der Qualifikation in Bischofshofen am 28. Dezember begann, umfasst mehrere Wettbewerbe, die in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck stattfanden. Diese wurden in verschiedenen Formaten ausgetragen, unter anderem waren die deutschen Springer in der Qualifikation oft benachteiligt.

Austria vs. Deutschland

Die Dominanz der österreichischen Springer hat sich in dieser Tournee deutlich herauskristallisiert. Bundestrainer Stefan Horngacher erklärte, dass die Österreicher die Tournee offenbar unter sich ausmachen werden. Vor allem die aufeinanderfolgenden Erfolge von Kraft, Hörl und Tschofenig zeugen von einer bemerkenswerten Teamleistung, die sie bis zum letzten Springen führt, wo nur 1,3 Punkte zwischen Kraft und Hörl liegen. Die Hoffnung auf einen versöhnlichen Abschluss in Bischofshofen könnte den deutschen Springern allerdings helfen, ihre Leistungen zu verbessern.

Die Schanze in Bischofshofen wird am Ende diese spannende Vierschanzentournee krönen und es bleibt abzuwarten, ob Stefan Kraft seinen Vorsprung verteidigen kann oder ob Jan Hörl oder Daniel Tschofenig ihre Chance nutzen werden. Das Publikum darf sich auf einen aufregenden Abschluss unter dem Motto „Ziel ist nicht alles“ freuen.