Am Samstag, dem 1. Februar, trifft Borussia Dortmund in der Bundesliga auf den 1. FC Heidenheim. Der Anstoß erfolgt um 15:30 Uhr in der Voith-Arena. Trainer Mike Tullberg wird an diesem Spieltag noch als Interimscoach fungieren, bevor Niko Kovac am Sonntag, dem 2. Februar, offiziell die Leitung des Teams übernimmt. Tullberg steht vor seinem dritten und letzten Spiel und hat die Mannschaft in der Champions League bereits zu einem 3:1-Sieg über Schachtjor Donezk geführt, was etwas Selbstvertrauen zurückgab.
Die personelle Situation beim BVB ist angespannt. Nico Schlotterbeck ist gesperrt, während Felix Nmecha und Niklas Süle verletzt ausfallen. Emre Can wird voraussichtlich in der Innenverteidigung agieren. Im defensiven Mittelfeld stehen neben dem potenziellen Comeback-Spieler Salih Özcan nur Marcel Sabitzer und Pascal Groß zur Verfügung. Özcan könnte gegen Heidenheim nach einer langen Verletzungspause sein Comeback feiern, nachdem er zuletzt am 10. November 2024 für den VfL Wolfsburg in Heidenheim eingesetzt wurde.
Mögliche Aufstellungen
Die möglichen Aufstellungen der beiden Teams sind bereits bekannt:
1. FC Heidenheim | Borussia Dortmund |
---|---|
Müller | Kobel |
Traoré | Ryerson |
Mainka | Can |
Gimber | Anton |
Föhrenbach | Bensebaini |
Kerber | Sabitzer |
Schöppner | Groß |
Wanner | Adeyemi |
Beck | Brandt |
Krätzig | Gittens |
Zivzivadze | Guirassy |
Überblick über die aktuelle Situation
Die Stimmung rund um den BVB ist geprägt von einer besorgten Gleichgültigkeit. Trotz der Fortschritte unter Tullberg bleibt die Leistung in der aktuellen Saison hinter den Erwartungen zurück. Sportdirektor Sebastian Kehl hat bereits angedeutet, dass der Verein möglicherweise nicht aktiv auf dem Transfermarkt handelt, obwohl der Kader als besser eingeschätzt wird, als es die bisherigen Ergebnisse vermuten lassen. So gibt es Berichte über interne Konflikte zwischen Kehl und Kaderplaner Sven Mislintat, dem möglicherweise ein Wechsel in der Wintertransferperiode bevorsteht.
Niko Kovac, der neue Trainer ab dem 2. Februar, ist bekannt für seine disziplinierte Herangehensweise an den Fußball und kommt mit einer gemischten Trainerbilanz zu Borussia Dortmund. Er erreichte Erfolge mit Eintracht Frankfurt und Bayern München, hatte jedoch auch einige Misserfolge in seiner Karriere. Sein erstes Spiel an der Seitenlinie wird er am 8. Februar gegen den VfB Stuttgart bestreiten. Der BVB muss sich nun dringend stabilisieren, um im weiteren Verlauf der Saison erfolgreicher abzuschneiden.
Die Herausforderungen liegen auf der Hand, und auch die Fans sind gespannt, ob Kovac die Wende bringen kann. Mit einem starken Auftritt gegen den 1. FC Heidenheim könnte der BVB den Grundstein für eine positive Entwicklung legen und dem neuen Trainer ein vielversprechendes Debüt ermöglichen. Die kommenden Tage sind entscheidend für die Sportler, die an ihrem Selbstvertrauen arbeiten müssen, um die schwierigen Phasen der bisherigen Saison hinter sich zu lassen.
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