Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute früh, am 5. März 2025, auf der B4 bei Coburg. Wie infranken.de berichtet, kam es um circa 3.20 Uhr an der Einmündung zur Wassergasse zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. Eine Autofahrerin aus dem Landkreis Sonneberg wollte von der Wassergasse nach links auf die B4 abbiegen, übersah jedoch einen vorfahrtsberechtigten Fahrer, der in Richtung Bamberg fuhr.
Bei der Kollision wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen im Beckenbereich. Die Feuerwehr Coburg konnte sie befreien und sie wurde anschließend ins Sana-Kliniken Oberfranken Coburg gebracht. Der Fahrer des anderen Wagens blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei Coburg hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Ursache und Ermittlungen
Eine mögliche Ursache für den Unfall könnte die eingeschränkte Sicht der Fahrerin gewesen sein. Diese soll durch nicht ordnungsgemäß gereinigte Windschutzscheiben bedingt sein, die mit Reif und Eis bedeckt waren. Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich nun darauf, den genauen Verlauf des Unfalls zu klären.
Unfälle wie dieser sind nicht nur tragisch für die Beteiligten, sondern werfen auch Fragen zur Verkehrssicherheit und -erziehung auf. Laut destatis.de dienen Statistiken über Verkehrsunfälle als Grundlage für Maßnahmen in der Gesetzgebung, im Straßenbau und in der Fahrzeugtechnik. Diese Statistiken geben umfassende Auskunft über Unfallursachen, Beteiligte und Verunglückte und helfen, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.
Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, werden die Daten der Verkehrsunfallstatistik auch für vergleichende Analysen genutzt. Diese Analysen sind essenziell für die staatliche Verkehrspolitik, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur- und Verkehrssicherheitspolitik.