Die Verkehrsteilnehmer und Reisenden in Bayern müssen sich auf eine umfangreiche Sperrung der Bahnstrecke zwischen Augsburg und Würzburg einstellen. Diese wird von Samstag, dem 22. März, bis Sonntag, dem 30. März, andauern. Laut Merkur sind die Bauarbeiten der Deutschen Bahn (DB) zur Sanierung des Schienennetzes der Hauptgrund für diese Maßnahme.

Reisende müssen mit erheblichen Ausfällen und Umleitungen sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr rechnen. Hier sind einige der erwarteten Änderungen aufgeführt:

Auswirkungen auf den Fernverkehr

  • ICE-Verbindungen zwischen Hamburg und München: Diese werden zwischen Würzburg und Treuchtlingen umgeleitet, was zu einer Fahrzeitverlängerung von 15 Minuten führt, während der Halt in Ansbach entfällt.
  • Das ICE-Zugpaar 1200/1201 von Hamburg nach München und St. Anton am Arlberg wird ebenfalls umgeleitet, ebenfalls mit einer Fahrzeitverlängerung um 15 Minuten.
  • IC-Verbindungen zwischen Karlsruhe und Nürnberg: Vom 28. bis 30. März verkehrt dieser Zug nur zwischen Karlsruhe und Crailsheim, die Halte in Ansbach und am Nürnberger Hauptbahnhof entfallen.

Änderungen im Nahverkehr

  • RE 80 Würzburg – Treuchtlingen: Diese Strecke wird vom 22. bis 31. März zwischen Gunzenhausen und Würzburg Hbf komplett gesperrt, es verkehren Ersatzbusse.
  • S4 Nürnberg – Crailsheim: Auch diese Verbindung ist bis zum 31. März zwischen Nürnberg und Crailsheim gesperrt, ebenfalls mit Ersatzbusse zwischen Nürnberg Hbf und Ansbach/Crailsheim.

Fahrplanänderungen sind online auf bahn.de und im DB-Navigator einsehbar, während Aushänge an Bahnhöfen über die Einschränkungen informieren.

Dieser Baustellenbetrieb ist Teil eines größeren Programms, das die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2030 implementieren möchte. Laut ADAC wird dabei bis zum Jahr 2030 ein umfassendes Schienennetz erarbeitet, inklusive der Grundsanierung von 40 wichtigen Teilstrecken. Dies könnte massive Beeinträchtigungen für Millionen Fahrgäste zur Folge haben.

Das Infrastrukturprogramm der DB zielt darauf ab, den Zugverkehr nachhaltiger und pünktlicher zu gestalten. In diesem Zusammenhang hat sich die DB zur Generalsanierung von hochbelasteten Strecken verpflichtet. Wie auf Deutsche Bahn berichtet, wird dies das größte Programm seit der Bahnreform von 1994 sein.

Zu den Schwerpunkten gehören die Modernisierung und der Ausbau des Schienennetzes sowie die Digitalisierung des Schienennetzes, um eine Kapazitätssteigerung von bis zu 30 Prozent zu erreichen. Der Bund stellt hierfür finanzielle Mittel von bis zu 45 Milliarden Euro zur Verfügung.

Diese umfassenden Maßnahmen sind wichtig, um Engpässe zu beheben und die Infrastruktur des Schienennetzes für die Zukunft fit zu machen. Reisende sollten sich auf die anstehenden Bauarbeiten einstellen und rechtzeitig planen, um die Änderungen im Zugverkehr zu berücksichtigen.