Am Freitagnachmittag kam es in Aschaffenburg zu Spannungen zwischen zwei Versammlungen: Ein starkes Protestaufgebot von etwa 500 Personen stellte sich einer Gedenkveranstaltung einer politischen Partei, an der rund 70 Teilnehmer aktiv waren. Während die Veranstaltung am „Blauen Klavier“ in der Zeit von 16:00 bis 17:00 Uhr im Großen und Ganzen friedlich verlief, kam es gegen Ende zu lautstarken Gegenprotesten.
Die Polizei war vor Ort und trennte die beiden Gruppen, um mögliche Gewaltausbrüche zu verhindern. Während der Versammlung gab es vereinzelte Vorfälle, darunter ein Mann, der ein Mikrofon auf Gegner warf, was zu einem Polizei-Eingreifen führte. Es wurden auch strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, darunter der Verdacht auf den Hitlergruß und Verstöße gegen das Vermummungsverbot. Trotz der hitzigen Stimmung blieb die grundsätzliche Auseinandersetzung gewaltfrei, und die Polizei berichtete von einer insgesamt ruhigen Versammlungsatmosphäre.