In den letzten Tagen gab es mehrere Entwicklungen in Bezug auf Tierschutz und Tiervermittlung im Raum Aschaffenburg. So wartet der Deutsche Schäferhundrüde Botticelli seit seiner Einlieferung 2021 dringend auf ein neues Zuhause. Sein ehemaliger Besitzer erkrankte, weshalb der Hund ins Tierheim gebracht wurde. Botticelli ist kastriert, hat eine braun-schwarze Fellzeichnung und wurde im Mai 2014 geboren. Aufgrund der stressigen Verhältnisse im Tierheim ist es wichtig, dass er schnellstmöglich vermittelt wird. Der liebevolle und verschmuste Hund ist verträglich mit Artgenossen, jedoch bedarf es an seiner Leinenführigkeit eventuell noch etwas Arbeit. Interessierte können Botticelli nach telefonischer Vereinbarung im Tierheim besuchen. Kontaktinformationen sind unter 06021 89260 sowie via E-Mail unter tierinfo@tierheim-aschaffenburg.de verfügbar.
Das Tierheim berichtet zudem von weiteren Tieren, die ein neues Zuhause suchen. Darunter ein Fundkater namens Hades, der etwa vier Jahre alt, unkastriert und nicht gekennzeichnet ist. Der zutrauliche Kater wurde in Dammbach-Gößbach aufgegriffen. Die Besitzer werden gebeten, sich im Tierheim zu melden. Des Weiteren warten drei männliche Degus namens Elmo, Wolle und Graf Zahl auf ein neues Zuhause. Diese gesunden Tiere, deren Alter unbekannt ist, möchten als Gruppe vermittelt werden und sind lebhaft, neugierig und kontaktfreudig.
Überfüllte Tierheime und Rettungsaktionen
Parallel zu diesen Entwicklungen hat das Veterinäramt Uelzen über 600 Degus aus katastrophalen Haltungsbedingungen befreit. Diese Rettungsaktion wurde gemäß einer anonymen Anzeige durchgeführt. Viele der Degus befanden sich in einem schlechten Zustand, und einige waren tot. Die Mitarbeiter des Tierheims Uelzen und des Veterinäramts arbeiteten bis spät in die Nacht, um die Tiere einzeln zu begutachten, zu impfen und nach Geschlecht zu trennen. Aktuell werden die geretteten Degus im Tierheim gepflegt und aufgepäppelt. Das Tierheim verzeichnet jedoch überfüllte Kapazitäten und sucht dringend nach Adoptionsinteressierten. Des Weiteren sind Spenden in Form von Heu, Stroh und speziellem Futter für Degus und Ratten vonnöten.