Ein Vorfall an einer öffentlichen Bushaltestelle in Ansbach am Mittwoch, den 26. Februar 2025, hat für Empörung gesorgt. Ein achtjähriger Junge wurde dabei von zwei Jugendlichen mit einem Böller beworfen, was zu einem lauten Knall führte und das Kind ein Knalltrauma sowie temporären Hörverlust erlitt. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:10 Uhr an der Promenade, wo der Junge wartete. Er musste anschließend ins Klinikum Ansbach gebracht werden, wurde jedoch nach ambulanter Behandlung entlassen, wie inFranken berichtet.
Die beiden Jugendlichen, die den Böller warfen, sind bisher unbekannt, einer von ihnen ist nach ersten Angaben weiß, der andere hat eine schwarze Hautfarbe. Die Polizei Ansbach hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend nach Augenzeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0981/9094 -121 zu melden.
Folgen des Vorfalls
Die Lautstärke des Böllers war laut Berichten sehr hoch, was zu den Verletzungen des Jungen führte. Experten warnen immer wieder vor den Gefahren von Feuerwerkskörpern, besonders, wenn diese außerhalb der regulären Nutzung zu Schaden kommen. Das Bundesministerium des Inneren hat in der Vergangenheit auf die Sicherheitsvorschriften hingewiesen, die bei der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen beachtet werden sollten, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden, wie in einer anderen Quelle des Bundestages erläutert wird.
Die Mutter des betroffenen Jungen äußerte sich besorgt über die Schwere der Verletzungen und die psychischen Auswirkungen des Vorfalls. In solchen Fällen, in denen Kinder Zielscheibe von zündelnden Jugendlichen werden, ist es wichtig, auf die gesellschaftlichen Verantwortung und die Erziehung hinzuweisen, die notwendig ist, um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.