James Crawford aus Kanada sorgte für eine Überraschung beim Weltcup-Rennen auf der legendären Streif in Kitzbühel. Mit seiner Startnummer 20 setzte sich Crawford in einem packenden Rennen durch und gewann sein erstes Weltcup-Rennen, während er den Topfavoriten Marco Odermatt hinter sich ließ. Odermatt, der einen Tag zuvor den Super-G gewonnen hatte, beendete das Abfahrtsrennen auf dem sechsten Platz und wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg bei den Hahnenkamm-Rennen.
Bei den Wettkämpfen blieben schwere Stürze glücklicherweise aus. Fünf von insgesamt 55 Startern schieden jedoch aus. Romed Baumann, der als 18. ins Ziel kam, lobte die „sensationelle Leistung“ von Crawford. Der Deutsche Luis Vogt belegte den 45. Platz. Odermatt erklärte nach dem Rennen, dass ihm die Geschwindigkeit gefehlt habe und er nicht alle Schlüsselstellen perfekt getroffen habe.
Der Weg zum Sieg
Crawford behielt im oberen Teil der Strecke die Kontrolle, obwohl er zunächst keine saubere Linie fuhr. Nach der Passage „Karussell“ übernahm er überraschend die Führung. Alle vorherigen Starter hatten im unteren Teil der Strecke Zeit verloren, während Crawford kaum Zeit einbüßte. Schließlich machte er sich im Zielsprung klein und feierte seine Führung mit sichtlicher Freude. Er setzte sich nur acht Hundertstelsekunden vor dem Zweitplatzierten Alexis Monney durch, während Cameron Alexander den dritten Platz belegte.
Obwohl Crawford bislang noch kein Weltcup-Rennen gewonnen hatte, konnte er 2021 WM-Gold im Super-G gewinnen und erreichte bei den Olympischen Spielen 2022 Bronze in der Kombination. Sein Sieg in Kitzbühel stellt einen zusätzlichen Höhepunkt seiner Karriere dar.
Sicherheitsbedenken im alpinen Ski-Sport
Die Diskussionen um die Sicherheit im alpinen Ski-Weltcup wurden jüngst durch Vorfälle im Super-G, bei dem mehrere Stürze stattfanden, angeheizt. Renndirektor Markus Waldner äußerte seine Besorgnis über die Sicherheit der Fahrer. Die aktuellen Sicherheitsbedenken wurden durch schwere Verletzungen von Athleten wie Cyprien Sarrazin, der nach einem Trainingsturz in Bormio operiert werden musste und nun im Koma lag, weiter verstärkt. Sarrazin wird ungewiss, wann er in den Wettkampf zurückkehren kann.
Ex-Skistar Felix Neureuther fordert zudem einheitliche und langsamere Rennanzüge, um die Sicherheit zu erhöhen. Viele Athleten umgehen die in dieser Saison eingeführte Airbag-Pflicht, was das Risiko während der Rennen erhöht. Die Präparierung der Materialien wie Skier und Bindungen wird aggressiver, was die Kontrolle erschwert und somit ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellt.
Insgesamt stellt der Sieg von James Crawford einen eindrucksvollen Moment in seinem Sportleben dar, während die Sicherheit im Skisport weiterhin ein zentrales Thema bleibt. Die bevorstehenden Rennen in Kitzbühel werden mit großem Interesse verfolgt, sowohl in sportlicher als auch in sicherheitstechnischer Hinsicht.
maz-online.de berichtet, dass James Crawford aus Kanada feiert überraschenden Sieg beim Weltcup-Rennen auf der Streif in Kitzbühel. spiegel.de fügt hinzu, dass Alexis Monney mit seiner Zeit auf der Hahnenkammabfahrt den Sieg sicher zu haben schien. rnd.de erweitert den Kontext über die aktuelle Sicherheitsdebatte im alpinen Ski-Sport.