In der Nacht vom 5. Februar 2025 brach in einem Einfamilienhaus im Ulmer Stadtteil Jungingen ein verheerendes Feuer aus. Laut ZVW reagierten zahlreiche Anwohner gegen 23:30 Uhr mit Notrufen, als Flammen aus den Fenstern des ersten Obergeschosses schlugen. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen sowohl das Obergeschoss als auch das Dach des Hauses in Vollbrand.
Über 70 Einsatzkräfte, darunter die Berufsfeuerwehr Ulm sowie freiwillige Feuerwehren aus den umliegenden Orten, waren schnell vor Ort. Sie führten einen umfassenden Löschangriff sowohl von innen als auch von außen durch, wobei eine Drehleiter zum Einsatz kam. Während der Bekämpfung des Feuers entdeckte die Feuerwehr eine leblose Person im Gebäude.
Todesursache und Ermittlungen
Der ältere Hausbewohner konnte trotz der schnellen Einsatzmaßnahmen nicht gerettet werden. Die genauen Umstände des Feuers sind derzeit noch unklar, und die Todesursache ist bislang nicht endgültig geklärt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, jedoch liegen bisher keine Ergebnisse vor, wie NonstopNews berichtet.
Um das Feuer zu löschen, wurden unter anderem Wärmebildkameras eingesetzt, um versteckte Glutnester zu lokalisieren. Die Einsatzkräfte öffneten Wandverkleidungen und deckten Dachziegel ab, um sicherzustellen, dass das Feuer endgültig gelöscht wurde. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden.
Psychologische Betreuung
Während des Einsatzes wurde auch ein Notfallseelsorger zur psychologischen Betreuung der Anwohner und Einsatzkräfte hinzugerufen. Solche tragischen Vorfälle unterstreichen die Wichtigkeit von Präventionsmaßnahmen im Bereich Brandschutz. Laut einer aktuellen Statistik von IFS sind Brände häufig auf technische Mängel oder unsachgemäßen Umgang mit Heizgeräten zurückzuführen, was die Notwendigkeit von Aufklärung und Schulungen in der Bevölkerung verdeutlicht.