Der TSV 1860 München startet mit personellen Sorgen in das neue Jahr der 3. Liga. Trainer Argirios Giannikis muss für das anstehende Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken auf einige Schlüsselspieler verzichten. Besonders schmerzhaft ist der Ausfall des Kapitäns Jesper Verlaat, der sich verletzt hat. Dazu kommen zwei weitere gesperrte Profis, was die Situation weiter kompliziert, wie Pnp berichtet.

Giannikis hat mit einer Krankheitswelle und weiteren Verletzungen zu kämpfen. Unter den Verletzten sind auch Raphael Schifferl, Tim Danhof und Moritz Bangerter. Schifferl und Capping Danhof sind zwar im individuellen Training, jedoch nicht bereit für das Spiel gegen Saarbrücken. Soichiro Kozuki hat extreme Schmerzen am Sprunggelenk und fällt ebenfalls aus. Der Trainer äußert sich besorgt über die Situation und die Notwendigkeit, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen, trotz dieser Herausforderungen, so TZ.

Personalsorgen und Teamdynamik

Die Ausfallliste ist durch die Verletzungen und Sperren lang. Nicht nur der Kapitän, auch andere wichtige Spieler wie Kozuki und Tunay Deniz stehen nicht zur Verfügung. Dies schränkt die taktischen Möglichkeiten von Giannikis erheblich ein. Weiterhin haben die Spieler Marco Hiller, der kürzlich von einem Magen-Darm-Infekt genesen ist, und Lukas Reich, der kürzlich Fieber hatte, ihre Comebacks. Hiller ist nun fit und wird auf jeden Fall in die Partie gegen Saarbrücken eingreifen können, berichtet TZ.

Die Stimmung im Team bleibt trotz der angespannten Personalsituation gut. Ein geplantes Teamevent, ein Rodelausflug, fiel zwar ins Wasser, dennoch zeigt Giannikis Vertrauen in die Stärke seiner Mannschaft. In der Tabelle belegt 1860 München nach der Hinrunde mit 24 Punkten lediglich den 14. Platz, jedoch hat das Team auswärts 17 Punkte gesammelt und gilt als eines der Spitzenteams der Liga. Giannikis nennt den Abstand von sechs Punkten zu den Abstiegsrängen und acht Punkten zu den Aufstiegsplätzen eine Herausforderung, der sich das Team stellen muss.

Der Gegner: 1. FC Saarbrücken

Auf Saarbrücken wird ein starker Gegner warten. Giannikis beschreibt die Mannschaft als kompakt und ambitioniert. Die Saarländer haben die beste Defensive der Liga, mit lediglich 18 Gegentoren in 17 Spielen, wodurch ihnen große Erfolge in der Hinrunde gelang. Der Trainer nutzt die kurze Wintervorbereitung, um das Offensivspiel seiner Mannschaft zu optimieren, in der Hoffnung, die Schwächen auszumerzen, die zur Niederlage in der Hinrunde beitrugen, als 1860 gegen Saarbrücken, Stuttgart II und Viktoria Köln keinen Punkt holte.

Wie Giannikis entsprechend feststellt, ist es wichtig, den Fokus nicht zu verlieren und die Verantwortung für das Gesamtbild des Vereins zu übernehmen, um in ruhigere Tabellenregionen vorzudringen. Das intensivere Training während der kurzen Winterpause soll helfen, die Fitness der Spieler zu stärken und die Herausforderungen, die das neue Jahr mit sich bringt, erfolgreich zu meistern. Mit Blick auf historische Verletzungsdaten und die oben genannten Ausfälle, könnten die personellen Probleme zusätzliche Herausforderungen darstellen, die jedoch auch neu herangegangen werden müssen, wie Fussballverletzungen analysiert.