In weniger als einem Monat öffnet die bekannteste Uhren-Messe der Welt in der Schweiz ihre Pforten. Tausende Händler, Sammler und Experten werden in Genf erwartet, um die neuesten Trends und historischen Uhren zu entdecken. Besonders im Fokus steht die Rolex Submariner, deren Beliebtheit ungebrochen ist und die sie zu einer der begehrtesten Uhren der Welt gemacht hat. Dies stellte auch die letzte Folge von „Bares für Rares“ eindrucksvoll unter Beweis.
In dieser Episode präsentierte der Kandidat Georg Pauling eine ältere Rolex Submariner aus den 80er-Jahren, die er für 8.900 Euro erworben hatte. Moderator Horst Lichter äußerte Unmut darüber, dass er nicht auf die Uhr bieten durfte. Die Uhr, die in mehreren James-Bond-Filmen zu sehen war, wies in einem guten Zustand allerdings leichte Fehler an den Zeigern und eine fehlende Leuchtperle auf. Wendela Horz schätzte den Wert der Uhr auf 12.000 bis 13.000 Euro. Letztendlich wurde die Rolex für 9.400 Euro an Sammler Daniel Meyer verkauft. Laut Der Westen ist diese Episode ein weiterer Beweis für den anhaltenden Wert und das Interesse an dieser faszinierenden Uhr.
Seltene Modelle im Rampenlicht
Ein weiteres bemerkenswertes Stück, das in Sammlerkreisen für Aufsehen sorgt, ist die ultra-rare Rolex Submariner ref. 6200. Diese Uhr wird am Donnerstag zum Verkauf angeboten und gilt aufgrund ihrer Exklusivität und Geschichte als das „heilige Graal“ unter Uhrenenthusiasten. Mit nur 303 produzierten Exemplaren ist die ref. 6200 auch als „King Sub“ bekannt. Diese Uhr war die erste Submariner mit einer großen Krone und einem Zifferblatt im „Explorer“-Stil.
Erstmals auf der Baselworld im Jahr 1954 vorgestellt, hat die Submariner sich als kulturelles Phänomen entwickelt. Die Popularität der Rolex Submariner wurde durch die Auftritte in James-Bond-Filmen, insbesondere in „Dr. No“ (1962) und „Goldfinger“ (1964), weiter gesteigert, wo Sean Connery die ikonische Uhr trug. Die ref. 6200, die nun bei Esquire angeboten wird, könnte für £175,000 verkauft werden.
Die Evolution der Rolex Submariner
Die Entwicklung der Rolex Submariner begann in den 1950er Jahren, während des Nachkriegs-Wirtschaftsbooms. Zuvor hatte Rolex 1926 die erste wasserdichte Armbanduhr, die Rolex Oyster, entwickelt. Die erste Submariner-Referenz, die ref. 6204, wurde 1953 produziert und war wasserdicht bis 100 Meter. Die Popularität stieg, als die ref. 6538 von Sean Connery in „Dr. No“ getragen wurde, was der Uhr einen enormen Schub verlieh.
Die Submariner hat sich seit ihrer Einführung stetig weiterentwickelt, bleibt aber in ihrem ikonischen Design konsequent. Es ist diese Mischung aus Funktionalität, Stil und historischer Bedeutung, die die Rolex Submariner zu einer der besten Sportuhren macht und weltweit das Interesse von Sammlern weckt. Für weitere Hintergründe zur Geschichte der Submariner können Interessierte die detaillierte Erörterung auf xuhren.org nachlesen.