Am 11. März 2025 gab die Süddeutsche Zeitung bekannt, dass der 69. Eurovision Song Contest (ESC) in der Schweiz stattfinden wird. Nach dem Sieg von Nemo wird das Event zwischen dem 13. und 17. Mai 2025 in Basel, in der St. Jakobshalle, die Platz für bis zu 12.400 Zuschauer bietet, ausgetragen.
Der ESC 2025 umfasst zwei Halbfinals und ein Finale, wobei alle Shows um 21 Uhr beginnen. Die Übertragungen erfolgen auf unterschiedlichen Plattformen: das erste Halbfinale am 13. Mai und das zweite Halbfinale am 15. Mai sind auf ONE und eurovision.tv zu sehen, während das Finale am 17. Mai live auf ARD und eurovision.tv übertragen wird.
Teilnehmende Länder und Künstler
<pInsgesamt nehmen 37 Länder an dem Wettbewerb teil. Sechs Länder sind direkt für das Finale qualifiziert: Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien und der Gastgeber Schweiz. Die restlichen 31 Länder sind auf zwei Halbfinale aufgeteilt, aus denen jeweils zehn Länder in das Finale einziehen werden.
Auf der Liste der Teilnehmer im ersten Halbfinale stehen unter anderem:
- Albanien: Shkodra Elektronike – „Zjerm“
- Aserbaidschan: Mamagama – „Run With U“
- Belgien: Red Sebastian – „Strobe Lights“
- Kroatien: Marko Bošnjak – „Poison Cake“
- Estland: Tommy Cash – „Espresso Macchiato“
- Island: VÆB – „Róa“
- Niederlande: Claude – „C’Est La Vie“
- Norwegen: Kyle Alessandro – „Lighter“
- Polen: Justyna Steczkoswka – „Gaja“
- Portugal: NAPA – „Deslocado“
- San Marino: Gabry Ponte – „Tutta L’Italia“
- Slowenien: Klemen – „How Much Time Do We Have Left“
- Schweden: KAJ – „Bara Bada Bastu“
- Ukraine: Ziferblat – „Bird of Pray“
- Zypern: Theo Evan – Lied wird am 11. März bekanntgegeben.
Das zweite Halbfinale umfasst unter anderem:
- Armenien: Parg – „Survivor“
- Australien: Go-Jo – „Milkshake Man“
- Dänemark: Sissal – „Hallicuniation“
- Finnland: Erika Vikman – „Ich komme“
- Georgien: noch nicht bekannt
- Griechenland: Klavdia – „Asteromata“
- Irland: Emmy – „Laika Party“
- Israel: Yuval Raphael – „New Day Will Rise“
- Lettland: Tautmeitas – „Bur man laimi“
- Litauen: Katarsis – „Tavo akys“
- Luxemburg: Laura Thorn – „La Poupée Monte Le Son“
- Malta: Miriana Conte – „Kant (Singing)“
- Montenegro: Nina Zicic – „Dobrodosli“
- Österreich: JJ – „Wasted Love“
- Serbien: Princ – „Mila“
- Tschechien: ADONXS – „Kiss Kiss Goodbye“
Deutschland wird von Abor und Tynna mit dem Song „Baller“ vertreten, die sich im Finale des Vorentscheids „Chefsache ESC“, durchgeführt von RTL und NDR, gegen acht andere Acts durchsetzten.
Moderation und Punktevergabe
Die Moderation der Shows übernehmen Hazel Brugger, Michelle Hunziker und Sandra Studer. Thorsten Schorn wird den ESC für die ARD kommentieren. Bei der Punktevergabe vergibt jedes Land Punkte von 1 bis 12, wobei seit 2016 sowohl das Publikum als auch eine Jury abstimmen.
Es ist jedoch bemerkenswert, dass einige EBU-Mitgliedsländer, darunter Rumänien, Bulgarien, Ungarn und die Türkei, aus finanziellen oder politischen Gründen nicht teilnehmen. Russland ist zudem seit 2022 ausgeschlossen.
Der Eurovision Song Contest, der jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) organisiert wird, sieht eine Vielzahl von Musikstilen und kreativen Auftritten vor und hat sich seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1956 zu einem mehrtägigen Event mit großen internationalen Zuschauermengen entwickelt. Laut der Wikipedia hat der ESC eine bedeutende kulturelle Auswirkung und wird oft parodiert oder in Filmen thematisiert.