Führungskräfte des Bodenseekreises und des Polizeipräsidiums Ravensburg kamen Anfang März 2025 in Friedrichshafen zur zweiten Sicherheitskonferenz zusammen. Im Fokus standen brennende Fragen zur Kriminalität im Landkreis. Während klassische Delikte wie Raub und Einbruch abgenommen haben, steigert sich die Alarmbereitschaft wegen der wachsenden Cyberkriminalität und Betrugsdelikte, die sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen treffen. Zudem wurde deutlich, dass die Maßnahmen gegen gefährliche Personen überprüft werden müssen, da die Polizei oftmals nur begrenzte Eingriffsmöglichkeiten hat.

Ein zentrales Thema war die enge Kooperation zwischen Polizei und Landratsamt, insbesondere bei der Aufnahme geflüchteter Menschen. Hilfsorganisationen hatten die Möglichkeit, neue Verwaltungshelfer für Schwertransporte auf der B 31 einzusetzen, wodurch Polizeiressourcen geschont werden. Auch die Bekämpfung illegaler Prostitution und Menschenhandel an der Grenze zu Österreich und der Schweiz bleibt eine Herausforderung. Es wurde betont, wie wichtig der konstruktive Austausch ist, um auf Sicherheitsprobleme reagieren zu können und die gute Lage in der Region langfristig zu sichern.