Ein dramatischer Zugstopp in der Region Pomellen! Ein 30-jähriger Pole wurde im RE 5360 von Stettin nach Pasewalk aufgegriffen und kontrolliert. Die Bundespolizei fand heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster wegen Diebstahl mit Waffen vorlag. Da er die geforderte Geldstrafe von 800 Euro plus Verfahrenskosten nicht begleichen konnte, wurde er direkt in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz gebracht. Dort muss er jetzt eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen absitzen.

Doch das ist nicht alles! Parallel dazu geriet ein 27-jähriger polnischer Staatsbürger ins Visier der Behörden. Er stand wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in der Schusslinie der Staatsanwaltschaft Ravensburg. Glück im Unglück: Freundschaftlich gebettelt, konnten Bekannte im Polizeirevier Leutkirch seine Strafe von 3.000 Euro und Verfahrenskosten von über 180 Euro zahlen. So entkam er einer 50-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe und kann frei bleiben! Ein spannendes Duell zwischen Freiheit und Justiz im Grenzgebiet!