Viele Autofahrer stehen vor der Entscheidung, ihr altes Auto zu verkaufen, wenn sie ein neues Fahrzeug kaufen möchten. Laut bnn.de ist es dabei wichtig, den Verkauf gut zu planen. Sven Morrkopf von der Innung des Kfz-Gewerbes Mittelbaden empfiehlt, sich gründlich auf den Verkauf vorzubereiten. Dazu gehört das Sammeln wichtiger Unterlagen wie der Zulassungsbescheinigung Teil I und II, des zuletzt durchgeführten Hauptuntersuchungsberichts, des Kaufvertrags für Privatverkäufe sowie des Servicehefts und der Werkstattrechnungen.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist, den Zustand des Fahrzeugs genau zu kennen, einschließlich der Ausstattung, Wartungshistorie und möglicher Vorschäden. Vor dem Verkauf sollte das Auto gründlich gereinigt oder sogar professionell aufbereitet werden, um den bestmöglichen Preis zu erzielen.
Verkaufsmethoden im Fokus
Es gibt verschiedene Methoden, um ein Auto zu verkaufen, und jeder Käufer kann die für ihn passende auswählen:
- Online-Inserat: Beliebte Plattformen wie kleinanzeigen.de, mobile.de und autoscout24.de bieten die Möglichkeit, das Fahrzeug selbst anzubieten. Wichtige Details im Inserat sollten Informationen zu Sonderausstattungen, Mängeln sowie der letzten Hauptuntersuchung beinhalten. Viele Bilder des Fahrzeugs sind empfehlenswert, um potenziellen Käufern einen guten Eindruck zu vermitteln.
- Online-Auktion: Hier haben Verkäufer den Vorteil, dass sie das Auto möglicherweise schneller verkaufen können, da Höchstbietende den Preis bestimmen. Verkäufer sollten jedoch vorsichtig sein, da die Beschreibungen rechtlich als Beschaffenheitsvereinbarung gelten.
- Ankaufstation: Bei diesen Stationen wird eine schnelle Abwicklung versprochen. Verkäufer geben Fahrzeugdetails online ein und erhalten einen Richtwert für den Ankaufspreis, bevor das endgültige Angebot nach vor Ort stattfindender Bewertung erfolgt.
- Inzahlungnahme beim Händler: Diese Option ist besonders für Käufer eines neuen Fahrzeugs geeignet. Händler bieten oft einen günstigeren Preis als private Käufer, da sie schnellen Gewinn anstreben, jedoch sind Preisverhandlungen möglich.
Bevor der Verkauf startet, sollten Verkäufer auch ihren Preis festlegen. Empfehlenswert ist, ein Gutachten von TÜV, DEKRA oder Schwacke einzuholen oder sich auf Plattformen wie mobile.de über den Verkaufswert zu informieren. mobile.de hebt zudem hervor, dass eine gründliche Autopflege und die Durchführung der Hauptuntersuchung von Vorteil sind.
Wichtige Vorbereitungen
Zur erfolgreichen Verkaufsabwicklung gehört auch das Erstellen eines ansprechenden Inserats. Verkäufer sollten eine sorgfältige Beschreibung des Fahrzeugzustands anbieten und ehrlich über Mängel und Sonderausstattungen informieren. Dies kann helfen, Vertrauen zu schaffen. Es empfiehlt sich, zwischen einem Verhandlungsbasis- und einem Festpreis zu wählen, um die Verkaufsstrategie zu unterstützen. Außerdem sollten beim Verkauf an einen Händler eine Fahrzeuginspektion sowie die Übergabe eines gepflegten Fahrzeugs sichergestellt werden.
Ein weiterer wichtiger Schritt nach dem Verkauf ist die Information der zuständigen Behörden. Verkäufer müssen die Zulassungsstelle und ihre Kfz-Versicherung über den Verkauf informieren. Die Ummeldung sollte vertraglich festgehalten werden, insbesondere wenn das Fahrzeug an einen neuen Eigentümer übergeben wird.
Laut homecar24 unterscheiden sich die Plattformen für den Online-Verkauf in zwei Hauptarten: Autoankauf-Plattformen, die den Verkauf an Händler ermöglichen, und Autoinserat-Plattformen, wo der Verkauf an Privatpersonen erfolgt. Die Autoankauf-Plattformen bieten oft einen schnelleren Verkaufsprozess, während die Inserate die Möglichkeit bieten, bessere Preise zu erzielen, jedoch mit einem höheren Aufwand und längeren Verkaufszeiten.
Für einen schnellen Verkauf zu fairen Preisen ist homecar24 empfehlenswert, während Ebay Kleinanzeigen die beste Plattform für private Verkäufe darstellt, wo ein potenziell höherer Preis möglich ist, allerdings auch eine gewisse Geduld erfordert.