Richard Arnold startete am 10. März 2025 im schwäbischen Herdtlinsweiler seinen Wahlkampf für die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl in Schwäbisch Gmünd. Auf einem malerischen Bauernhof lud er die Bürger zu einem fröhlichen Familienfest ein, das bei nahezu 20 Grad und strahlendem Sonnenschein stattfand. Zu den etwa 300 Gästen zählten auch prominente Oberbürgermeisterkollegen wie Boris Palmer (Tübingen) und Matthias Klopfer (Esslingen). Arnold, der für eine dritte Amtsperiode kandidiert, betonte, dass Wahlkampf mit Freude und Spaß verbunden sein soll. Die Veranstaltung bot eine herzliche Atmosphäre mit Grillwürsten, Linsensuppe und einer Hüpfburg für die Kinder.
Im Rahmen des Wahlkampfs, der am 11. Mai 2025 stattfinden wird, diskutierten Arnold und seine Gäste die Herausforderungen, vor denen viele Städte heute stehen. Ein zentrales Thema war der Abbau von Bürokratie, um die städtischen Strukturen zu entlasten. Außerdem forderten sie eine Renaissance der kommunalen Selbstverwaltung, um den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu geben. Arnold kündigte an, in den kommenden Wochen in die Stadtteile zu gehen, um den direkten Dialog mit den Bürgern zu suchen und Fragen zu beantworten. Sein Wahlkampfslogan lautet: „Es geht um Sie!“
Appell an die Landesregierung
Er wies darauf hin, dass Gastronomie und Kulturbetrieb bei der Entwicklung von Hygienekonzepten proaktiv waren und diese als von geringer Bedeutung für die Verbreitung des Virus angesehen werden sollten. Kritisch sieht er die Motivation von Kulturtreibenden und Gastronomen, die trotz finanzieller Ausgleiche durch den Bund besorgt sind, dass die Schließungen möglicherweise verlängert werden und viele Unternehmen dazu gezwungen sein könnten, zu schließen. Arnold warnte, dass eine dauerhafte Abwertung der Kulturszene und Untätigkeit die wirtschaftliche Grundlage der Städte stark belasten könnte.
Zukünftige Pläne
Im Hinblick auf seine Wahlkampfstrategie plant Arnold, im April vier Wahlkampfgespräche im Gasthaus „Schwanen“ abzuhalten, um direkt mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Aktuell wird er nicht nur von seinem Team, sondern auch von weiteren 30 Bürgermeistern unterstützt, die die Wichtigkeit einer Einbeziehung von kommunalen Interessen in den politischen Entscheidungsprozess betonen. Zusammen setzten sie sich für einen besseren Infektionsschutz ein, der bei der Definition von Maßnahmen höher gewichtet werden sollte, um abstrakte Verbote zu vermeiden.
Insgesamt zeigen Arnolds Aktivitäten, dass er nicht nur um die Wählergunst wirbt, sondern sich auch aktiv für die Belange seiner Stadt und ihrer Bewohner einsetzt. Der Wahlkampf verspricht spannend zu werden, da aktuell auch Dario Thiem von den Grünen und Almaith Lyons von „Die Partei“ als Konkurrenten antreten.
Für weitere Informationen zur aktuellen politischen Situation und den Herausforderungen für die Kommunen können Interessierte einen umfassenden Bericht auf bundestag.de nachlesen.