Aktuell ruhen die Bauarbeiten entlang der B 29 vorübergehend aufgrund der Feiertage. Die Arbeiten sollen jedoch je nach Witterung im Laufe dieser Woche wieder aufgenommen werden, berichtet die Schwäbische Post. Der vierspurige Ausbau der B 29 zwischen Mögglingen und Aalen steht kurz vor dem Abschluss, wobei die geplante Fertigstellung nun auf Mai 2025 datiert ist, was ein Vierteljahr später ist als ursprünglich vorgesehen.
Die Witterungsbedingungen stellen eine Herausforderung dar und könnten besonders bei den Asphalt- und Markierungsarbeiten zu weiteren Verzögerungen führen. Der Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten liegt an der Einmündung zur Daimlerstraße, in Höhe des Gewerbegebiets Dauerwang. Hier wird auch die Ampelanlage am Shopping-Center „Westside“ demontiert, wobei die Einmündung zur Daimlerstraße dauerhaft gesperrt wird.
Arbeiten im Detail und zukünftige Umleitungen
Die Bauarbeiten erfolgen etappenweise: Zunächst steht der Ausbau der nördlichen Fahrbahn an, gefolgt vom südlichen Ausbau vor Ostern. Die nächste Verkehrsumlegung wird voraussichtlich im März 2025 stattfinden, abhängig vom Baufortschritt. Derzeit gibt es Staus in Stoßzeiten, besonders in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd, was laut RP auf die Schließung des alten Anschlusses B 29/Daimlerstraße zurückzuführen ist. Es wird jedoch erwartet, dass sich der Verkehrsfluss nach einer Umgewöhnungsphase wieder entspannen wird, spätestens nach Abschluss der Bauarbeiten.
Im Zusammenhang mit den Arbeiten am vierspurigen Ausbau der B 29 zwischen Aalen und Essingen wird der Verkehr ab dem 12. Juni 2023 für eine gewisse Zeit in beide Richtungen gesperrt. Ab diesem Datum wird der Verkehr umgeleitet. Von Aalen führt die Umleitung über die Abfahrt zum Bauhaus, durch das Gewerbegebiet Stockert zurück auf die B29 an der Anschlussstelle Essingen. Verkehrsteilnehmer aus Schwäbisch Gmünd müssen bei Essingen umleiten und gelangen ebenfalls über die Abfahrt beim Bauhaus zurück auf die B29, wie aalen.de berichtet.
Fahrradverkehr und Umleitungsmaßnahmen
Die Umleitungen betreffen auch den Fahrradverkehr zwischen Aalen und Essingen. Nördliche Umleitungen führen über die Unterführung beim Möbel Rieger, parallel zur Straße Richtung Essingen. Südlich wird eine Umleitung über Mantelhof mit einem separaten Fahrradweg entlang der Umleitungsstrecke realisiert, die weiterhin über die Humboldtstraße Richtung Essingen verläuft. Diese Umleitungen sind deutlich ausgeschildert.
Für das Baustellenmanagement derartiger Infrastrukturprojekte hat das Projekt SPIN in den Niederlanden einen bedeutenden Einfluss. Es sorgt für die zentrale Verwaltung von Baustellen, eine effektive verkehrliche Bewertung und die Informationsweitergabe an verschiedene Nutzergruppen. Dabei spielen Aspekte wie die Überprüfung von Baustellen auf Konflikte mit anderen Bauvorhaben sowie die Einschätzung der verkehrlichen Auswirkungen eine wesentliche Rolle. Heuboe erläutert, dass solche Systeme nicht nur die Rückmeldungen von externen Baufirmen koordinieren, sondern auch dafür sorgen, dass aktuelle Informationen und Kartenmaterial kontinuierlich aktualisiert werden.
Die Entwicklungen am Ausbau der B 29 zeigen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit und effizientes Management bei der Umsetzung von Verkehrsprojekten ist – sowohl für den kurzfristigen Ablauf als auch für die langfristige Verkehrsinfrastruktur in der Region.