Zöllner des Hauptzollamts Lörrach haben in Weil am Rhein einen aufsehenerregenden Fund gemacht: 50 Eimer Montagefett, insgesamt 100 Kilogramm, wurden bei einem 62-Jährigen entdeckt, der gerade Kartons aus einem Fahrzeug mit Schweizer Zulassung auslud. Der Mann wollte die Pakete für den innerdeutschen Versand bei der Post aufgeben. Doch das Fett war unverzollt und nicht angemeldet, was die Zollbeamten zum Handeln zwang.

Die Kontrolle fand am 31. Januar statt, als die Zöllner die Kartons überprüften und den gewerblichen Lieferschein einsehen konnten. Offenbar handelte es sich um eine Lieferung eines Schweizer Unternehmens an einen Betrieb in Sachsen-Anhalt, mit einem Gesamtwert von knapp 9.800 Euro. Aufgrund der Verstöße leiteten die Zöllner ein Strafverfahren ein. Ein klarer Hinweis darauf, dass selbst bei scheinbar alltäglichen Sendungen strenge Zollvorschriften gelten!