Ein 42-jähriger Italiener sorgte am Grenzübergang Weil am Rhein für einen großen Einsatz der Bundespolizei, nachdem er behauptete, eine Schusswaffe und eine Bombe in seinem Fahrzeug zu haben. Bei der Kontrolle am Dienstagmorgen war der Mann zunächst unkooperativ, gab jedoch schließlich zu, dass sich sowohl eine Waffe als auch ein Sprengsatz in seinem Auto befänden.

Die Einsatzkräfte reagierten sofort und schickten einen Sprengstoffspürhund zur Überprüfung des Fahrzeugs. Der Italiener bemerkte erst jetzt die Ernsthaftigkeit der Situation und versuchte zu erklären, dass es sich lediglich um einen „kleinen Scherz“ handelte. Doch die gründliche Durchsuchung ergab: kein gefährlicher Inhalt! Gegen ihn wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt, und die Bundespolizei denkt über die Berechnung der Kosten für den Polizeieinsatz nach. Nach Abschluss der Kontrollen konnte der 42-Jährige seine Reise fortsetzen, während der Verkehr für Sicherheitsmaßnahmen umgeleitet wurde.