Die Biathlon-Weltcup-Serie campt zurzeit in Ruhpolding, und Franziska Preuß zeigt erneut ihre Klasse. Bei ihrem Heimspiel über die 15 Kilometer Einzel distanzierte sie mehrere Verfolgerinnen und sicherte sich den zweiten Platz. Laut RP Online verpasste Preuß den Sieg nur um 35,7 Sekunden hinter der Französin Lou Jeanmonnot, nachdem sie eine Strafminute in Kauf nehmen musste. Diese Leistung markiert bereits ihr siebtes Podest der Saison und das dritte in Ruhpolding.

Von Preuß‘ Leistungen in den vergangenen Wochen war allerdings viel Aufregung zu spüren. Trotz schwacher Platzierungen in Oberhof, die nur die Ränge 28 im Sprint und 20 in der Verfolgung umfassten, startete sie im Gelben Trikot, самым лидером общего мирового кубка, gemäß dem Bericht von Kicker. Diese Konstanz lobt auch Sportdirektor Felix Bitterling, der die sechs Podestplätze in Serie als bemerkenswert hervorhebt.

Weitere Platzierungen und Rückblicke

Der Wettkampf in Ruhpolding beschränkte sich jedoch nicht nur auf die hervorragenden Leistungen von Preuß. Die Schweizerin Amy Baserga schaffte es, das erste Mal auf das Podest zu gelangen und belegte den dritten Platz. Zudem gibt es einige Rückblicke auf die Performance anderer DSV-Skijägerinnen: Stefanie Scherer erreichte mit einem Fehler den 13. Platz, während Selina Grotian, Sophia Schneider und Vanessa Voigt keine Punkte sammeln konnten. Preuß bleibt führend im Gesamtweltcup mit einem Vorsprung von 116 Punkten auf Jeanmonnot.

Die Männer des deutschen Teams zeigten ebenfalls gemischte Ergebnisse. Justus Strelow landete im Einzel über 20 Kilometer auf dem 11. Platz, Johannes Kühn folgte mit einem 17. Platz. Norwegen erlebte einen weiteren Sieg durch Vebjörn Sörum.

Gesundheit und Zukunftspläne der Athleten

Auf persönlicher Ebene hat Preuß in dieser Saison einige gesundheitliche Rückschläge überwunden. Eine Nasennebenhöhlen-Operation im Frühjahr 2023 hat ihr Training erheblich verbessert. Ihre konzentrierte Vorbereitung auf die kommenden Weltmeisterschaften im Februar 2024 in Lenzerheide und die Olympischen Spiele 2026 in Italien bleibt bei ihr im Fokus. Ihr Trainer Sverre Olsbu Röiseland hebt Preuß‘ Offenheit für neue Trainingsansätze hervor, während Preuß selbst angibt, in den letzten Jahren viel Wert auf individuelles Training gelegt zu haben.

Mit dem Heimweltcup in Ruhpolding, der am Freitag mit der Männerstaffel fortgesetzt wird, freuen sich die Zuschauer auf weitere spannende Wettkämpfe. Vanessa Voigts Teilnahme bleibt jedoch unsicher, da sie im vorläufigen Aufgebot steht. Ebenso wird Julia Tannheimer wegen eines leichten bronchialen Infekts geschont. Die Hoffnungen ruhen auf Preuß, die im Verlauf ihrer Karriere nicht nur einmal die Podestplätze erklommen hat, sondern auch an ihren bisherigen Erfolgen anknüpfen möchte, um erneut eine Medaille bei Großereignissen zu gewinnen.

Der Weltcup geht weiter, und die Athleten arbeiten hart daran, ihren Platz in der Spitze zu verteidigen oder zu verbessern. Der Druck und die Erwartungen bleiben hoch, während die deutsche Mixed-Staffel in Oberhof den fünften Platz belegte und die Single-Mixed-Staffel mit Grotian und Strelow den dritten Platz errang.