Schmuggelversuch: Goldschmuck für 8.650 Euro wird teuer für Reisende!

Konstanz, Deutschland -
Eine 35-jährige Russin hatte beim Versuch, hochwertigen Goldschmuck im Wert von etwa 8.650 Euro unverzollt in die EU zu bringen, nicht mit dem Zoll gerechnet. Der Schmuck, bestehend aus einer Kette und zwei Armbändern, sollte eigentlich als Geschenk für ihre Schwester in Spanien dienen. Doch die Zollbehörden des Hauptzollamts Singen ließen nicht mit sich spaßen – für den Schmuck müssen Abgaben in Höhe von rund 1.900 Euro gezahlt werden!
Die Reisende wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Einreise mit unverzolltem Schmuck nicht erlaubt ist. Nachdem sie das Zollamt verlassen hatte, wurde sie kurze Zeit später von einer mobilen Zollstreife in Konstanz kontrolliert – der Schmuck fand sich einfach lose in ihrer Jackentasche! Der Fall wurde nun an die Straf- und Bußgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet. Wer eine Reise in die Schweiz plant, sollte besser im Hinterkopf behalten: Die Freigrenze für abgabenfreie Waren liegt bei nur 300 Euro!
Details | |
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Vorfall | Zollvergehen |
Ursache | Schmuggelversuch |
Ort | Konstanz, Deutschland |
Schaden in € | 8650 |
Quellen |