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Erdbeben in Süddeutschland: Rütteln bis in den Schwarzwald

Erbeben in Süddeutschland – Unerwartete Erschütterungen im Schwarzwald

Ein Erdbeben mit einer Stärke von 2,9 erschütterte Radolfzell in Baden-Württemberg und war bis in den Schwarzwald spürbar. Dieses Ereignis, selten in Süddeutschland so weit wahrnehmbar, trat um 22:30 Uhr am Mittwochabend auf und hatte eine Tiefe von etwa 19 Kilometern.

Der Landeserdbebendienst (LED) Baden-Württemberg erhielt rund 200 Wahrnehmungsmeldungen aus der Region, die bis in den Südschwarzwald und teilweise bis Villingen-Schwenningen reichten. Die Berichte umfassten Beschreibungen von „Grollen, Grummeln und Knacken“, wobei die Geräusche dominierend waren und die Bewegungen weniger stark wahrgenommen wurden. Obwohl ein Erdbeben mit einer Stärke von 2,9 als schwach eingestuft wird, war es deutlich spürbar.

In Baden-Württemberg ereignen sich vergleichbare Erdbeben etwa einmal pro Monat. Das letzte ähnliche Ereignis fand am 22. März bei Albstadt im Zollernalbkreis statt. Der Landeserdbebendienst sieht keinen Anstieg der seismologischen Aktivität in der Region. Im Gegensatz dazu ist die seismische Aktivität um den Supervulkan bei Neapel erhöht, wo Schwarmbeben die Region regelmäßig erschüttern. Experten warnen vor einem möglichen Ausbruch und die Gemeinden nehmen Vorsichtsmaßnahmen wie den Bau von Evakuierungsstraßen.

Lebt in Dresden und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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