Die Bundespolizei hat während temporärer Grenzkontrollen am Montag mehrere Urkundendelikte aufgedeckt. Ein 21-jähriger Marokkaner wurde an der BAB 44 bei Aachen-Lichtenbusch aufgegriffen, nachdem er falsche Personalien vorzeigte. Bei einer eingehenden Kontrolle fanden die Beamten echte Ausweispapiere in Form eines marokkanischen Reisepasses. Aufgrund des Verdachts der Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz übernahmen die Ermittler der Kriminalpolizei die weiteren Schritte.
Ebenfalls festgenommen wurde eine 25-jährige Frau aus Guinea, die mit einem Fernreisebus aus Belgien eingereist war. Sie hatte sich mit einem falschen französischen Aufenthaltstitel ausgewiesen und wird wegen Ausweismissbrauchs und unerlaubter Einreise angezeigt. Nach ihrem Schutzersuchen wurde sie an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.