Im Jahr 2024 verzeichnet der Polizeipräsidium Freiburg eine positive Entwicklung in der Verkehrsunfallstatistik: Der Rückgang der schwerverletzten und tödlichen Verkehrsunfälle ist ein erhebliches Erfolgssignal. Polizeivizepräsident Uwe Oldenburg äußert, dass die erreichten Erfolge durch verstärkte Maßnahmen zur Verkehrssicherheit erlangt wurden. Trotz der positiven Zahlen müssen die Anstrengungen fortgesetzt werden, da jeder schwere Unfall einer zu viel ist.

Die Auswertungen zeigen einen Rückgang bei Motorrädern, Fahrrädern und Fußgängern, während Pedelecs und verunfallte ältere Menschen einen Anstieg verzeichnen. Besonders alarmierend ist die Zunahme von Pedelec-Unfällen um 82,7%. Während die Anzahl der Verkehrsunfälle insgesamt bei 3.108 bleibt, sind Radfahrende an einem Drittel der Unfälle beteiligt, mit drei tödlichen Verletzungen. In einigen Landkreisen, wie Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, gibt es spezifische Anstiege bei Schwerverletzten und Getöteten, was die Polizei zu fortlaufenden präventiven Maßnahmen anregt. Die Polizei setzt auf umfassende Konzepte, um Verkehrssicherheit weiter zu gewährleisten und plant weiterhin verstärkte Kontrollen in problematischen Bereichen.