Am 22. Februar 2025 wird die beliebte Krimireihe „Stubbe“ nach 30 Jahren mit der letzten Folge enden. Um 20:15 Uhr zeigt das ZDF den finalen Film mit dem Titel „Stubbe – Familie in Gefahr“. Die Serie, die 1995 ins Leben gerufen wurde, hat mit Wolfgang Stumph in der Hauptrolle des Ermittlers Wilfried Stubbe Generationen von Zuschauern begeistert. Die Geschichten rund um die Familie Stubbe sind ein fester Bestandteil des deutschen Fernsehens geworden und zählen zu den erfolgreichsten TV-Krimireihen.

In „Familie in Gefahr“ wird die Situation für Stubbe und seine Familie dramatisch. Während der Feier zum 12. Geburtstag seiner Enkelin Caro wird deren Vater Helge (Wanja Mues) verhaftet, und zwar mit dem Vorwurf des Mordes. Wilfried Stubbe, gespielt von Wolfgang Stumph, sowie seine Tochter Christiane (Stephanie Stumph) müssen alles daran setzen, Helges Unschuld zu beweisen. Die Lage eskaliert weiter, als Stubbes Lebensgefährtin Marlene (Heike Trinker) in den Verdacht gerät, Beweise vernichtet zu haben. Diese dramatische Wendung sorgt für viel Spannung und zeigt die emotionalen Belastungen, die mit solchen Vorwürfen einhergehen.

Eine Ära geht zu Ende

Die Reihe „Stubbe – Von Fall zu Fall“ hatte ihren ersten Auftritt im Jahr 1993, als die Familie von Dresden nach Hamburg zog. Nach einer kurzen Rente im Jahr 2014 kehrte Wilfried Stubbe in mehreren Filmen zurück, darunter „Tod auf der Insel“ im Jahr 2018 und „Tödliche Hilfe“ im Jahr 2021. Die letzte Folge ist somit eine Rückkehr zu den Wurzeln dieses beliebten Charakters, der über drei Jahrzehnte hinweg das Publikum in seinen Bann zog.

Eine Woche vor der Fernsehausstrahlung wird der finalen Film am 15. Februar 2025 in der ZDF-Mediathek verfügbar sein. ZDF plant zudem bereits neue Krimi-Formate, zu denen unter anderem neue Folgen von „Der Alte“ mit Stephanie Stumph gehören, die ab dem 28. März 2025 zu sehen sein werden. Auch die Serie „Die Rosenheimcops“ wird mit neuen Episoden fortgesetzt.

Krise der Kriminalität und Fernsehunterhaltung

Der Kontext der letzten „Stubbe“-Folge fällt in eine Zeit, in der Kriminalität in Deutschland laut der Polizeilichen Kriminalstatistik ein aktuelles Thema ist. Im Jahr 2023 verzeichnete das Bundeskriminalamt (BKA) einen Anstieg der registrierten Delikte um 5,5 % auf rund 5,9 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist der zweite Zuwachs in Folge, und die Hauptgründe reichen von einer erhöhten Mobilität nach der Corona-Pandemie bis hin zu wirtschaftlichen Belastungen durch Inflation.

Trotz der fesselnden Themen, die Krimiserien wie „Stubbe“ behandeln, ist die Zahl der gemeldeten Taten hinsichtlich Mord und Totschlag relativ gering; sie machen nur 0,1 % aller Kriminalitätsfälle aus. Dennoch bleibt die Kriminalitätsrate in Deutschland ein wichtiges Thema, da die Aufklärungsquote 2023 bei 58,4 % liegt, was eine Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Die Zunahme der Mobilität der Menschen während der letzten Jahre spiegelt sich auch in den thematisierten Geschichten dieser Krimireihe wider.

„Stubbe“ hat über die Jahre hinweg nicht nur Unterhaltung geboten, sondern auch Einblicke in menschliche und gesellschaftliche Konflikte geboten, die von der Realität inspiriert wurden. Das Ende dieser Ära wird von vielen Fans bedauert, gleichzeitig jedoch mit der Hoffnung auf neue Geschichten und Formate, die das Erbe dieses ikonischen Ermittlers weitertragen.

Für weitere Informationen zu den bevorstehenden Ausstrahlungen und zur Kriminalstatistik in Deutschland, besuchen Sie Ruhr24, WEB.DE und Statista.