Am 21. März 2025 wurde in Prignitz ein bemerkenswerter Betrugsversuch durch einen aufmerksamen 83-jährigen Mann erfolgreich verhindert. Laut maz-online.de gelang es ihm, die betrügerischen Absichten zu durchschauen und damit einen möglichen finanziellen Verlust abzuwenden.
Die Polizei in Prignitz hat in den letzten Tagen weiterhin über aktuelle Entwicklungen informiert. Dazu gehören Polizeimeldungen über Unfälle, Einbrüche sowie Gewaltdelikte. In diesen Situationen ist es entscheidend, sich richtig zu verhalten. Die wichtigste Notrufnummer für lebensbedrohliche Notfälle bleibt die 112 für den Rettungsdienst sowie die 110 für die Polizei.
Wichtige Notfallverhalten und Kontakte
Im Notfall sollte man Erste Hilfe leisten, wenn möglich, und am Ort des Geschehens bleiben, um den Einsatzkräften Informationen bereitzustellen. Angehörige können benachrichtigt werden, sobald es sicher ist. Es ist auch ratsam, den Anweisungen der Rettungskräfte zu folgen und nach dem Notfall ärztliche Hilfe sowie psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Die Polizeiinspektion Prignitz befindet sich in der Berliner Straße 51 in Perleberg. Der Kontakt erfolgt telefonisch unter +49 3876 715 0. Weitere Polizei-Standorte sind ebenfalls verfügbar, wie das Polizeirevier Perleberg sowie Revierpolizeien in Glöwen, Gumtow und Karstädt. Hier sind die entsprechenden Ansprechpartner und Kontaktdaten:
Standort | Ansprechpartner | Adresse | Telefon |
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Polizeirevier Perleberg | – | Berliner Straße 51, 19348 Perleberg | +49 3876 715 0 |
Revierpolizei Glöwen | Bianca Krege | Am Waldeck 27, 19339 Glöwen | +49 38787 70 590 |
Revierpolizei Gumtow | Martin Lange | Karpatenweg 2, 16866 Gumtow | +49 33977 80 526 |
Revierpolizei Karstädt | René Linke | Straßen des Friedens 47, 19357 Karstädt | +49 38797 52 475 |
Neue Notrufnummer zur psychischen Unterstützung
Parallel werden neue Initiativen zur Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland entwickelt, wie die bevorstehende Einführung der Notrufnummer 113. Diese Nummer wird speziell zur Stärkung der Suizidprävention ins Leben gerufen. Der Focus berichtet, dass hinter dieser Maßnahme Organisationen wie der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. stehen. Ziel ist es, Menschen in psychischen Notlagen zu unterstützen und gleichzeitig die Polizei sowie Notdienste zu entlasten.
Die Hotline soll rund um die Uhr erreichbar sein und mehrsprachige Unterstützung bieten. Geschulte Mitarbeitende werden bereitstehen, um im Gespräch zu helfen und notwendige mobile Teams zu aktivieren. Diese zentrale Notrufnummer 113 soll nicht nur Einzelnen, sondern auch Angehörigen und Freunden Unterstützung bieten und den Zugang zu Hilfe erleichtern. Die geplante Einführung dieser Nummer wird bis spätestens Juli 2026 angestrebt. Herausforderungen wie Finanzierung und Zusammenarbeit zwischen Bund und Organisationen stehen jedoch noch im Raum.
Abgerundet wird das Angebot durch aktuelle Notrufnummern wie 112 für akute Krisen und die Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111, die ebenfalls anonymen Hilfe bietet. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig eine umfassende Notfallhilfe in Deutschland ist und dass immer mehr Aufmerksamkeit auf die psychische Gesundheit gelegt wird.