Die 16-jährige Mikayla aus Schweinfurt wird seit dem 5. März 2025 vermisst. Laut inFranken verließ die Jugendliche gegen 07:15 Uhr ihr Wohnanwesen in der Friedrich-Ebert-Straße. Seither gab es keinerlei Lebenszeichen von ihr, was die Polizei zu einer öffentlichen Suche ermutigt hat. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass sich Mikayla möglicherweise im Raum Frankfurt aufhält.

Die Polizei hat weiterhin klare Informationen über das Aussehen der Vermissten veröffentlicht. Mikayla wird als circa 170 cm groß, 54 kg schwer und schlank beschrieben. Sie hat lange blonde Haare und eine frische Narbe an der linken Hand. Bei ihrem Verschwinden trug sie eine schwarze Brille, eine weiße kurze Daunenjacke, ein buntes Sweatshirt sowie einen rosa Rucksack. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und kann unter der Telefonnummer 09721/202-0 kontaktiert werden.

Öffentliche Suche und weitere Hinweise

Am Dienstag, dem 5. März, versuchte die Polizei in Kitzingen, Kontakt zu Mikayla aufzunehmen, nachdem sie seit 22:30 Uhr vermisst wurde. Trotz mehrerer Überprüfungen möglicher Kontaktadressen blieben die Bemühungen zunächst erfolglos. Erst am Freitag konnten durch Zeugenhinweise konkrete Informationen zum Aufenthaltsort der Jugendlichen erlangt werden, wie die Polizei in einer Pressemitteilung erklärt hier.

Mikayla wurde schließlich in Würzburg aufgefunden und in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Die Umstände ihres Verschwindens stehen jedoch im Raum und werfen Fragen auf. In Deutschland wird eine Person als vermisst gemeldet, wenn sie unerklärlicherweise von ihrem Aufenthaltsort abwesend ist und eine Gefahr für Leib oder Leben vermutet wird, wie das Bundeskriminalamt (BKA) erläutert hier.

Das BKA betont, dass minderjährige Personen als vermisst gelten, sobald sie ihren Lebenskreis verlassen und ihr Aufenthalt unbekannt ist. Bei einem derartigen Fall werden sie in staatliche Obhut genommen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Dies geschieht auch in Zeiten akuter Gefahr, wenn groß angelegte Suchmaßnahmen eingeleitet werden, die in der Regel auch die Unterstützung von Rettungsdiensten einschließen.

Die Anzahl vermisster Jugendlicher schwankt in Deutschland jährlich erheblich, wobei die Aufklärungsquote für diese Fälle 2024 bei beeindruckenden 97,4 % lag. Diese Zahlen verdeutlichen die Bemühungen der Behörden, vermissten Personen schnellstmöglich zu helfen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.