Am 13. Februar 2025 kam es zu einer verheerenden Gasexplosion in einem Luxuskaufhaus in Taichung, Taiwan. Laut Berichten von bnn.de starben mindestens vier Menschen, während 24 weitere verletzt wurden. Die Explosion ereignete sich auf der zwölften Etage des Shin Kong Mitsukoshi, einem beliebten Einkaufszentrum im Xitun District, während sich dort Bauarbeiten befanden, die den Food Court zum Zeitpunkt der Explosion geschlossen hielten.

Die Detonation wurde um 11:33 Uhr Taiwan-Zeit gemeldet und sorgte für chaosartige Szenen. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, gefolgt von herabfallenden Fassaden- und Bauteilen. Bei der Tragödie handelt es sich nicht nur um eine lokale, sondern auch um eine internationale Katastrophe, da unter den Opfern mindestens drei Macanese Besucher verzeichnet sind. Mindestens fünf Personen starben bei der Explosion, wobei die genaue Zahl an Toten noch nicht abschließend bestätigt wurde, da die Ermittlungen zur Unfallursache weiterhin laufen.

Verletzte und Rettungsmaßnahmen

Laut der Bürgermeisterin von Taichung, Lu Shiow-yen, gab es mehrere Verletzte, darunter Arbeiter, Angestellte und Kunden des Kaufhauses. Eine siebenköpfige Familie war besonders betroffen: Die Großeltern starben, während ein zweijähriges Mädchen in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Rest der Familie erlitt hingegen nur leichte Verletzungen.

Medienberichte, unter anderem von TVBS, Reuters und Al Jazeera, zeigen zerstörte Wände und eine teilweise eingestürzte Decke des Kaufhauses. Nachfolgende Aufnahmen dokumentieren die verheerenden Auswirkungen der Explosion und das Ausmaß der Zerstörung.

Explosion und Sicherheitsvorschriften

Die Tragödie hat erneut Fragen zur Sicherheit in solchen Einrichtungen aufgeworfen. Die TRGS 722 bietet Vorgaben zur Vermeidung und Reduzierung explosionsfähiger Gemische am Arbeitsplatz und umfasst zahlreiche Maßnahmen zur Gefahrensenkung. Dazu zählen die Vermeidung explosiver Gefahrstoffe, die Minimierung der Konzentration von Gefahrstoffen sowie regelmäßige Kontrollen der Anlagenteile, um das Risiko zu minimieren. Die Überwachung mit Gaswarneinrichtungen wird ebenfalls empfohlen.

In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, dass Unternehmen geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern. Die aktuelle Situation in Taipeh könnte möglicherweise zu einer Überprüfung und Verstärkung der bestehenden Sicherheitsrichtlinien führen, um die Sicherheit der Beschäftigten und Besucher zu gewährleisten.