Am 12. März 2025 kam es in Ubstadt-Weiher, nördlich von Karlsruhe, zu einem schweren Unfall, bei dem ein Tanklaster, beladen mit Heizöl, mit einer Stadtbahn kollidierte. Dieser Vorfall ereignete sich gegen 14:15 Uhr an einem unbeschrankten, mit Rotlicht gesicherten Bahnübergang auf der Landesstraße 552. Beide Fahrzeuge fingen nach dem Zusammenstoß Feuer, was zu einem dramatischen Einsatz der Rettungskräfte führte. Die Feuerwehr konnte die Flammen gegen 15:40 Uhr unter Kontrolle bringen, nachdem über 60 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Ein Polizeihubschrauber war zur Lageüberwachung vor Ort.
Laut einem Bericht von tagesschau.de starben insgesamt drei Menschen: die 59-jährige Fahrerin der Stadtbahn sowie zwei Fahrgäste, deren Identität zum Zeitpunkt des Berichts noch geklärt werden musste. Eine Person überlebte den Zusammenstoß nicht, und der Fahrer des Tanklasters wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Zusätzlich erlitten mindestens zehn Fahrgäste der Stadtbahn leichte Verletzungen.
Nach der Kollision wurde die Bahnstrecke der Linien S31 und S32 zwischen Zeutern und Odenheim gesperrt, und es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Auch die Landesstraße L552 war in beide Richtungen für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt. Die Höhe des Schadens, der durch den Brand und den Unfall verursacht wurde, ist bislang unbekannt.
Unfallursache und Ermittlungen
Die genaue Unfallursache ist noch unklar, und die Ermittlungen dauern an. Es wird derzeit geprüft, ob möglicherweise fehlerhafte Signale am Bahnübergang vorlagen, die zu dem tragischen Vorfall führten. Feuerwehr und Polizei konnten die erste Leiche am späten Nachmittag bergen; die beiden weiteren folgten am Abend des gleichen Tages. Zur Unterstützung der Angehörigen wurde eine Telefonhotline eingerichtet, so berichtet merkur.de.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen; dabei wird auf Daten und Statistiken zurückgegriffen, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen sollen. Laut destatis.de dienen solche Statistiken nicht nur der Aufklärung von Einzelfällen, sondern auch als Grundlage für zukünftige Maßnahmen in der Gesetzgebung und Verkehrserziehung.