Am Samstag, den 29. März 2025, erschütterte ein dramatischer Übungsunfall die Ruhe der Ruhr unterhalb der Wehranlage in Hattingen. Bei besten Wetterbedingungen wurden die Feuerwehr Hattingen, das Technische Hilfswerk (THW) und die DLRG alarmiert, als die Einsatzkräfte von bis zu 20 Verletzten ausgingen. Die Übung, die mit einem drei Monate langen Vorbereitungsaufwand durchgeführt wurde, testete die Reaktionsfähigkeit und Koordination zahlreicher Rettungskräfte in einer realistischen Einsatzlage.
Sechs Rettungsboote wurden ins Wasser gelassen, während Rettungswagen eilig an der Einsatzstelle eintrafen. Die Einheit war in zwei Abschnitte gegliedert, um eine effektive Rettung sowohl von Wasser als auch vom Land aus zu gewährleisten. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Hilfsorganisationen zu optimieren und die Einsatzkräfte zu schulen, die für die Führung im Rettungsdienst ausgebildet wurden. Unter der Aufsicht hochrangiger Beobachter wurde diese umfassende Übung mit rund 230 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt.