Am Mittwoch, den 5. März 2025, erlebte Neuss tragische Szenen, als die Feuerwehr um 15:21 Uhr zur Kölner Straße gerufen wurde. Mehrere Anrufer alarmierten die Einsatzkräfte wegen starker Rauchentwicklung und Flammen aus einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute nur drei Minuten später bestätigte sich das Ausmaß der Gefahr: Ein Zimmerbrand war entbrannt, und das Feuer breitete sich schnell aus.

Die Feuerwehrtruppen setzten unverzüglich Sprungpolster zur Menschenrettung ein. Leider kam jede Hilfe zu spät. Eine Bewohnerin konnte sich nicht mehr retten und verlor ihr Leben in den Flammen. Einsatzkräfte unter Atemschutz kämpften erfolgreich gegen die Feuerfront und verhinderten eine Ausbreitung auf andere Wohnungen. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden und mobilisierte rund 30 Feuerwehrleute sowie einen Rettungshubschrauber, dessen Einsatz jedoch nicht notwendig war. Die Situation ist ein schockierendes Beispiel für die verheerende Kraft von Feuer in Wohngebieten.