Am frühen Dienstagabend, dem 14. Januar 2025, brach ein Brand in einer Wohnung im Dresdner Stadtteil Prohlis aus. Laut Informationen von Merkur begann das Feuer im Erdgeschoss eines Plattenbaus. Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter Rauch aus einem geborstenen Fenster. In der Folge wurde das Wohngebäude umgehend geräumt, um die Bewohner in Sicherheit zu bringen.
Während der Personensuche und Brandbekämpfung erlitten zwei Feuerwehrmänner teils schwere Verbrennungen. Diese wurden von ihren Einsatzkräften auf einem Balkon gerettet und schnellstmöglich ins Krankenhaus gebracht. Zusätzlich wurde auch eine Bewohnerin mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. In dieser kritischen Situation waren sowohl Feuerwehr als auch Polizei im Einsatz. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Die Gefahren des Brandrauchs
Rauchvergiftungen stellen ein ernstes Gesundheitsrisiko dar, wie auch BFB-CIPI in seinen Analysen betont. Diese Art von Vergiftung kann oft schnell lebensgefährlich werden und ist eine häufige Todesursache. Vor allem in der Nacht können viele Opfer vom Rauch überrascht werden, weshalb die Installation von Rauchmeldern in Schlafräumen dringend empfohlen wird.
Der Brandrauch enthält eine Vielzahl gesundheitsschädlicher Gase, darunter Kohlendioxid und Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid ist geruchslos und bindet sich wesentlich stärker an Hämoglobin als Sauerstoff, was zu einer Minderversorgung der Organe führt. Symptome einer Rauchvergiftung können zeitverzögert auftreten und beinhalten unter anderem Husten, Atemnot, Kopfschmerzen und Bewusstseinsveränderungen.
Eine ärztliche Kontrolle bei Verdacht auf Rauchvergiftung ist unerlässlich, auch wenn die Symptome zunächst leicht erscheinen. Besondere Vorsicht ist für gefährdete Gruppen wie Kinder und ältere Menschen geboten. Ein schnelles Handeln kann lebensrettend sein: Exposition beenden, sich aus dem verrauchten Bereich in einen rauchfreien Raum begeben, die Feuerwehr alarmieren und gegebenenfalls Sauerstoff zuführen.
Wichtige Hinweise zur ersten Hilfe
Die ersten Schritte zur Behandlung einer Rauchvergiftung sollten in einem gegebenenfalls betroffenen Bereich geleitet werden. Im Falle eines Verdachts sollten umgehend die Maßnahmen der ersten Hilfe ergriffen werden, wie sie auch im Dokument des Deutschen Feuerwehrverbandes beschrieben sind. Dazu gehören das gewaltsame Entfernen der betroffenen Person aus dem brandbetroffenen Gebiet sowie die Alarmierung von Rettungskräften.
Für detaillierte Informationen über Rauchgasintoxikation und entsprechende erste Hilfe können weitere Informationen auch dem Deutschen Feuerwehrverband entnommen werden.