Am Samstagabend wurde die Feuerwehr in Stuckenborstel zu einem dramatischen Brand in einer Asylunterkunft gerufen. Um 17:43 Uhr meldeten die ersten Einsatzkräfte dicke Rauchschwaden aus den Fenstern, jedoch keine offenen Flammen. Der Schwellbrand hatte bereits kritische Bereiche der Dämmung, insbesondere das Dach, erfasst. Die Feuerwehr musste zusätzlich Atemschutzträger von der Feuerwehr Reeßum alarmieren.

Die tapferen Einsatzkräfte gingen in das stark verrauchte Gebäude. Tragischerweise wurden zwei Anwohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, während ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen erlitt. Nach intensiven Kämpfen gegen das Feuer konnte nach fast zwei Stunden „Feuer aus“ gemeldet werden. Die betroffene Wohnung ist nun unbewohnbar, und die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Teile der Dachhaut wurden geöffnet, um die Flammen vollständig zu löschen.