In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages, am 2. März 2025, wurde die Feuerwehr um 4:30 Uhr zu einem Brand im Dachstuhl eines Wohnhauses in der Hauptstraße in Immenstaad am Bodensee alarmiert. Der Brand war in der linken Hälfte zweier aneinandergebauter Häuser ausgebrochen und hatte schnell auf die rechte Hälfte übergegriffen, was zur Evakuierung aller Bewohner führte. Teil des Dachstuhls ist bereits eingestürzt, was den Zugang zu der betroffenen Wohnung für die Rettungskräfte erschwert. Eine 88-jährige Frau wird vermisst, während die Nachlöscharbeiten trotz der weiterhin vorhandenen Rauchentwicklung im Gange sind. Die Ortsdurchfahrt ist großräumig abgesperrt und mehrere Feuerwehren aus Immenstaad sowie den Nachbargemeinden sind im Einsatz. Polizei, Rettungs- und Sanitätsdienst sowie psychosoziale Notfallversorgung sind ebenfalls vor Ort, um die evakuierten Bewohner zu unterstützen. Laut einem Bericht von Schwäbische werden aktualisierte Informationen bereitgestellt, sobald sie verfügbar sind.
Am frühen Samstagabend brach zufolge eines weiteren Berichts um 17:30 Uhr ein Brand in einem Wohnhaus in der Friedrichshafener Straße aus. Hier stand das Dachgeschoss bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Flammen. Die Ursache des Feuers ist aktuell noch ungeklärt, jedoch wurde der Brand im Bereich des Balkons lokalisiert, bevor er auf den Dachstuhl übergriff. Glücklicherweise konnten sich die Bewohner selbst ins Freie retten, zwei von ihnen erlitten jedoch leichte Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. In diesem Einsatz waren insgesamt 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. Bürgermeister Johannes Henne informierte, dass die betroffenen Bewohner vorerst im Ferienwohnpark untergebracht wurden. Das Gebäude, in dem der Brand stattfand, ist noch nicht fertiggestellt und steht seit weniger als einem Jahr. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf etwa 500.000 Euro, während die Friedrichshafener Straße bis etwa 23 Uhr für den Verkehr gesperrt war. Weitere Ermittlungen zur Brandursache führen das Polizeirevier Friedrichshafen, wie Südkurier berichtet.
Brandursachen und statistischer Kontext
Die aktuellen Ereignisse in Immenstaad werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im Brandschutz. Laut dem Zentrum für Brandstatistik des CTIF (CFS-CTIF) ist die Analyse von Brandursachen ein essentielles Thema. Jährlich wird ein Bericht veröffentlicht, der sich mit weltweiten Brandstatistiken befasst. Für das Jahr 2023 wurde der Bericht Nr. 28 veröffentlicht, der Daten aus 38 Staaten und 26 Großstädten umfasst. Dieser enthält auch Informationen über Brandschutz, Brandursachen und Risikotrends, die für die Evaluation städtischer Brandrisiken unverzichtbar sind. Langfristige Projekte wie „100 CITIES – 100 YEARS – Evaluation Of Urban Fire Risks“ untersuchen unter anderem die Entwicklung des Brandrisikos über ein Jahrhundert hinweg. Politische, technische und kulturelle Ereignisse haben den Brandschutz stark beeinflusst. Die gesammelten Daten bieten wertvolle Einblicke in den Umgang mit Brandphänomenen in städtischen Zentren, wie auf der Website des CTIF dargelegt wird. Weitere Details zu diesen Themen finden sich im veröffentlichten Bericht auf CTIF.