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Automobil

Toyota stärkt Position in Nordamerika mit H2HQ: Hydrogen Factory als Vorbild

Das neue Wasserstoffzentrum von Toyota in Kalifornien: Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus.

Toyota geht mit der Gründung des North American Hydrogen Headquarters (H2HQ) in Kalifornien einen wichtigen Schritt zur Stärkung seines Engagements für Brennstoffzellentechnik und wasserstoffbasierte Produkte. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Toyota Motor North America (TMNA) wurde zu diesem Zweck modernisiert und dient nun als zentraler Standort für Forschung, Entwicklung, Kommerzialisierung und Verkauf von wasserstoffbezogenen Technologien und Produkten.

Zu den geplanten Maßnahmen am H2HQ gehört auch die Errichtung eines Schulungszentrums für Kunden sowie eines flexiblen Microgrids, das die Energiewende mit Batteriespeichern, Generatoren und grüner Stromgewinnung unterstützt. Durch die Installation einer Vielzahl von Einrichtungen vor Ort, darunter eine Photovoltaikanlage, Brennstoffzellengeneratoren und Batteriespeicher, strebt Toyota an, den Energiebedarf des gesamten Campus bis 2026 abzudecken.

Das H2HQ ist Teil einer breiteren Umstrukturierung innerhalb des Konzerns, die es Toyota ermöglicht, sämtliche wasserstoffbezogenen Aktivitäten an einem Standort zu bündeln. Dieses Konzept, bekannt als Hydrogen Factory, soll die Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen und wasserstoffbezogenen Produkten beschleunigen. In Anlehnung an dieses Modell plant Toyota auch die Errichtung einer Hydrogen Factory in Europa, um die Verbreitung von Wasserstoff-Ökosystemen und -Infrastrukturen in der Region zu fördern.

Die zukünftigen Projekte, die am H2HQ in Kalifornien geplant sind, umfassen die Entwicklung von Brennstoffzellentechnik für leichte und schwere Nutzfahrzeuge, stationäre Stromerzeugung und Hafenanwendungen. Toyota setzt darauf, seine führende Position im Bereich der Brennstoffzellen weiter auszubauen und plant die Einrichtung eines nachhaltigen Bildungszentrums am Standort, das Besuchern die Möglichkeit bietet, mehr über die Nachhaltigkeitsvision des Unternehmens und die Rolle des Wasserstoffs darin zu erfahren.

Thomas Klein

Lebt in Dresden und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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