Günzburg

Caritas-Präsidentin besucht Flutgebiete: Zusammenarbeit mit Blaulichtorganisationen im Fokus

Caritas-Präsidentin erkennt die Bedeutung der Zusammenarbeit bei Flutkatastrophen in Günzburg

Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva-Maria Welskop-Deffaa, besuchte kürzlich die Flutgebiete in Günzburg, um sich ein Bild von der zerstörten Caritas-Einrichtung zu machen. Gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasdirektor wurden verschiedene Standorte inspiziert, darunter die Kleiderkammer, das Café-Lichtblick und das Beschäftigungsprojekt „Ge-Buch-t“ in der Hockergasse. Ein besonderes Merkmal aller Einrichtungen in Günzburg ist der aktuelle Umstand, dass die Caritas selbst Hilfe benötigt, anstatt anderen vor Ort zu helfen.

Eine Gemeinschaft im Wechselbad der Gefühle

Hans Klement, der Vorsitzende des Caritasverbandes für die Region Günzburg-Neu-Ulm, betonte bei der Ankunft von Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa die ungewohnte Situation, in der die Caritas Unterstützung benötigt. Trotz des emotionalen Hin und Her betonte Geschäftsführer Mathias Abel die positive Resonanz durch ehrenamtliche Helfer, während die Caritas-Mitarbeiterinnen den Schmerz verspüren, nicht aktiv unterstützen zu können. Es ist jedoch ein Hoffnungsschimmer, dass die Einrichtungen allmählich wieder funktionsfähig werden und die Unterstützung der Gemeinschaft nach wie vor vorhanden ist.

Ausblick auf die Zukunft und die Bedeutung der Hilfe

Mit jedem neuen Starkregen steigt die Angst in den Flutgebieten, und Diakon Markus Müller von der Diözesan-Caritas sieht die begleitende Beratung und Unterstützung der Betroffenen als zentralen Schwerpunkt. Barbara Habermann unterstreicht die fortwährende Herausforderung und betont, dass der Beratungsbedarf langfristig abgedeckt werden muss. Die Caritas-Präsidentin erkennt anhand vergangener Erfahrungen die langfristigen Auswirkungen von Naturkatastrophen und die notwendige Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen für eine effektive Hilfe.

Mut und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten

Trotz aller Belastungen und Unsicherheiten blickt Stefan Riederle optimistisch in die Zukunft und betont, dass die Dienste der Caritas auch unter den schwierigsten Bedingungen nahtlos weiterlaufen konnten. Dieser Zusammenhalt und die Solidarität der Gemeinschaft sind ein wichtiges Zeichen der Stärke und Hoffnung inmitten von Chaos und Zerstörung.

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