DiepholzWirtschaft

Integration von Ukraine-Flüchtlingen: Herausforderungen und Hoffnung im Landkreis Diepholz

Im Rahmen einer Sitzung des Sozialausschusses des Landkreises Diepholz wurden verschiedene wichtige Themen diskutiert, darunter die Integration von Ukraine-Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Jobcenter-Bereichsleiter Dirk Schultz erklärte den Ausschussmitgliedern die Herausforderungen, die sich bei der Integration ergeben, insbesondere im Bezug auf die Sprachbarriere. Die deutsche Sprache stellt für viele Ukrainer eine Schwierigkeit dar, auch wenn sie Deutschkurse absolviert haben. Die Bemühungen des Jobcenters haben jedoch Früchte getragen, mit aktuell 246 Ukraine-Flüchtlingen in Beschäftigung – der höchste Stand seit Beginn des Angriffskriegs.

Ein weiteres bedeutendes Thema der Sitzung war die Einführung der Bezahlkarte für Asylsuchende, die staatliche Leistungen erhalten und damit bargeldlos zahlen können sollen. Die genaue Ausgabezeitpunkt im Kreis Diepholz bleibt noch unklar, aber es wird erwartet, dass das Vergabeverfahren für die technische Umsetzung im Sommer oder Herbst abgeschlossen sein wird. Die Bezahlkarte wirft auch Fragen bezüglich der Rahmenbedingungen auf, wie beispielsweise die Festlegung einer Obergrenze für Bargeldabhebungen und die Buchung staatlicher Mittel für minderjährige Flüchtlinge. Es ist jedoch sicher, dass Überweisungen ins Ausland mit der Karte nicht möglich sein werden.

Des Weiteren wurde während der Sitzung der Aktionsplan Inklusion thematisiert. Der Landkreis Diepholz feiert das fünfjährige Bestehen des Aktionsplans mit einer Veranstaltungsreihe, die darauf abzielt, offene Puzzlestücke des Plans zu identifizieren und gemeinsam mit betroffenen Akteuren zu füllen. Saskia Bredemeier von der Koordinierungsstelle Inklusion und Integration betonte die Bedeutung von Teilhabe, die wie ein Puzzle aus vielen kleinen Teilen bestehe und noch weitere Entwicklungen erfordere.

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