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Telekom Callcenter streiken am Sonntag: Gewerkschaft fordert 12 Prozent mehr Gehalt

Warnstreik bei Telekom: Forderungen und Konflikte zwischen Gewerkschaft und Unternehmen

Einige Callcenter-Mitarbeiter der Telekom in Magdeburg und anderen Standorten haben sich am Sonntag an Streiks beteiligt, wie von der Gewerkschaft Verdi angekündigt wurde. Neben Magdeburg waren auch Leipzig, Dresden, Chemnitz und Erfurt von den Arbeitsniederlegungen betroffen. Dieser lokale Protest bildet den Vorlauf zu einem bundesweiten Warnstreik, der für Montag geplant ist und zeitgleich mit dem Start der vierten Tarifrunde in Potsdam stattfinden soll.

Verdi verlangt eine Gehaltserhöhung von zwölf Prozent für die etwa 70.000 betroffenen Beschäftigten bei der Telekom, wobei ein Mindestbetrag von 400 Euro pro Monat gefordert wird. Auch Auszubildende sollen von der Erhöhung profitieren. Im Gegenzug hatte das Unternehmen der Telekom zuletzt eine Erhöhung von 4,2 Prozent ab Januar 2025 und zusätzlich eine Steigerung um 150 Euro ab Oktober 2025 angeboten. Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Telekommunikationskonzern scheinen damit weiterhin festgefahren zu sein, was zu den Streikmaßnahmen geführt hat.

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